Finding Vivian Maier

Vivian Maier ist ja nun nicht mehr unbedingt ein Geheimtipp. Dennoch möchte ich diese aussergewöhnliche und geheimnisvolle Fotografin hier noch einmal in Erinnerung rufen. Durch Zufall bin ich vor einigen Tagen auf das Filmportrait von John Maloof und Charlie Siskel gestossen. Von der ersten Minute an war ich fasziniert von Vivian Maier als Fotografin und als Mensch. Auch wenn wir Vivian als Person heute wohl kaum mehr fassen können.

Vivian Maier
Vivian Maier

Das Schicksal der Vivian Maier ist an sich keine Besonderheit. Im Grunde genommen gehört sie zu einer Riege Künstlern, die erst nach ihrem Tod zu Ruhm gelangten. Aussergewöhnlich ist aber die Entdeckung der 1926 in New York geborenen Strassenfotografin. Alles begann mit der Ersteigerung einer ominösen Kiste Filmdosen und Negativen durch John Maloof.

Über 100.000 Negative hat Maier zu Lebzeiten aufgenommen. Nur einen Bruchteil davon hat sie entwickeln lassen – und diese wenigen Abzüge niemandem gezeigt. Als Maier unverheiratet, kinderlos und mutmaßlich vereinsamt 2009 in Chicago verstarb, ging man davon aus, dass sie ihr Leben als Kindermädchen verbracht hatte.

Für meinen Teil steht ausser Frage, wer sich noch nicht mit dem Werk dieser aussergewöhnlichen Fotografin beschäftigt hat, sollte dies unbedingt nachholen. Der Film bietet einen guten Einstieg und mittlerweile gibt es zum Glück auch den einen oder anderen Bildband. Ich für meinen Teil hoffe, ihre Bilder irgendwann einmal in einer Gallerie bewundern zu können.

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