From Basics to Fine Art

From Basics to Fine ArtWer sich mit der FineArt-Photograhpy beschäftigt, oder, wie ich, zu beschäftigen beginnt, stösst über kurz oder lang auf den aus den Niederlanden stammenden Fotografen Joel Tjintjelaar (Webseite). Neben seinen aussergewöhnlichen Schwarzweiss-Aufnahmen, hat er sich in den letzten Jahren auch einen Namen als Workshopleiter und Mitentwickler der fantastischen Neutral Density Filter von Formatt-Hitech gemacht.

Zusammen mit der nicht weniger aussergewöhnlichen Architektin und Architekturfotografin Julia Anna Gospodarou (Webseite) hat Joel im Mai dieses Jahres das Buch „From Basics to Fine Art“ veröffentlicht. Eigentlich wollte ich es mir schon lange kaufen, doch war ich diesen Sommer mit so vielen anderen Dingen beschäftigt, dass ich es immer wieder hinausschieben musste. Mitte Oktober habe ich es dann doch endlich geschafft.

Das Buch ist 424 Seiten stark, doch nach dem Studium des Inhaltsverzeichnisses schreckt einem das nicht mehr ab. Zu vielfältig und vielschichtig gehen die beiden Autoren auf das Thema Fine Art Photography ein. Ein spannendes und lehrreiches Lesevergnügen steht also an. Natürlich werden auch in diesem Buch die klassischen Themen wie Bildgestaltung, Ausrüstung und Bildbearbeitung in Lightroom und Photoshop behandelt. Was es für mich aber viel interessanter macht, sind Aspekte wie ‚die eigene Vision‘, Gemeinsamkeiten von Architektur und Fotografie oder wie man in Schwarzweiss ’sieht‘. Sogar der Preisgestaltung in der Fine Art Photography ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Ob man das braucht oder ob es sinnvoll ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Interessant ist es allemal.

Eigentlich bevorzuge ich eher „analoge“ Bücher über die Fotografie, doch in diesem Fall war das nicht möglich. Dies, und das in meinen Augen eher nicht so vorteilhafte Format, trüben zwar den Gesamteindruck ein wenig. Die beiden Autoren (und Fotografen) machen das aber durch den wirklich aussergewöhnlichen Inhalt wieder wett.

Dieses Buch gehört also unbedingt in das“Bücherregal“ eines jeden Fine Art Fotografen. Deshalb: Unbedingt empfehlenswert.

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