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1 Jahr goodshots auf smugmug.com

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Paradeplatz, Zürich

Bald ist es soweit. Am 27. Januar betreibe ich meine Webseite genau ein Jahr auf smugmug.com. Vor rund zwei Jahren habe ich mich entschlossen, langfristig meinen Photoshelter-Account aufzulösen. Photoshelter ist zwar ein ausgezeichneter und sehr professioneller Dienstleister, aber eben auch sehr teuer.  Doch das ist eh Geschichte.

In der Folge habe mich dann mit einer selbstgehosteten Webseite unter wordpress.org beschäftigt. Grundsätzlich finde ich die ganze WordPress-Geschichte noch immer sehr gut. Ich bin aber Fotograf und nicht Website-Designer. Die ganze Pflege und Wartung war mir dann doch zuviel des Guten. Also habe ich mich Ende 2013 nach weiteren Alternativen zu Photoshelter und WordPress umgeschaut. Letztendlich in die engere Auswahl kamen damals ‚Livebooks.com‚, ‚Zenfolio.com‚ und ‚Smugmug.com‚. Alle drei lieferten sich relativ lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch kurz vor der Zielgeraden schied Livebooks aus. Sie waren lange Zeit mein Favorit, scheiterten aber schlussendlich am Preis. Das Grundpaket liegt zwar grundsätzlich im Bereich von Zenfolio und Smugmug, doch sobald man etwas mehr Funktionalität benötigt, wird es richtig teuer. Da hätte ich dann fast schon bei Photoshelter bleiben können.

Blieben also noch Zenfolio und Smugmug. Aus meiner Sicht sind beide in etwa auf Augenhöhe. Weder beim Preis, noch den Themes oder den Zusatzmöglichkeiten gibt es grosse Unterschiede. Hier entscheidet wohl mehr das Bauchgefühl. Ich habe mich für Smugmug entschieden, weil nach rund 2 Wochen testen meine Webseite den höheren Entwicklungsstand hatte als jene auf Zenfolio. Es ist halt schon ein ziemlicher Aufwand, in 2 Wochen einen Internetauftritt gleich doppelt zu erstellen.

Bereut habe ich meine Entscheidung aber bis heute nicht. Natürlich gibt es auch hier immer wieder mal Dinge, die einem nicht so gefallen oder die man lieber etwas anders gelöst hätte. Bisher habe ich aber fast immer eine Lösung gefunden. Dies auch deshalb, weil die Smugmug-Themes sehr individuell anpassbar und/oder erweiterbar sind. Im Internet gibt es genügend sehr gute Anlaufstellen, die einem Lösungen und Wege aufzeigen, um auch als Dummy zum Ziel zu kommen.

Ja, und auch der Preis stimmt. Aktuell bezahle ich für meinen Account $ 6.-/Monat. Also rund CHF 72.- im Jahr. Zum Vergleich: Bei Photoshelter kostet ein vergleichbarer Account über CHF 110.- im Jahr, wobei man dann keinen Zugriff auf die neuesten Themes hat. Ich gebe ja zu, im ersten Moment ist der Preisunterschied marginal. Aber wie gesagt, man hat dann keinen Zugriff auf die modernen Themes. Will man das ändern (und wer will das nicht), der muss schnell einmal viel tiefer in die Tasche greifen. Rund CHF 360.-/Jahr sind dann nämlich fällig. Ok, auf der anderen Seite muss auch gesagt sein, dass WordPress kostenlos ist, dies sei aber nur am Rande erwähnt. Denn man handelt sich doch auch den einen oder anderen Nachteil ein.

Fazit

Und mein Fazit nach einem Jahr auf Smugmug? Ich bin zufrieden und bereue die Entscheidung nicht. Der Preis stimmt, das Angebot stimmt und, ich kann mich nicht an einen einzigen Tag erinnern, an dem meine Webseite nicht zur Verfügung gestanden hätte. Zudem kann ich alle meine Galerien und Portfolios bequem aus Lightroom verwalten und pflegen, habe also auch offline stets den Überblick über meine Bilder. Nachtrag: Seit rund einem halben Jahr ist jetzt auch für Photoshelter ein ähnliches Plug-in für Lightroom erhältlich. Wie das bei Zenfolio aussieht, kann ich allerdings nicht sagen.

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