Mein Einstieg ins FineArt Printing

Getreu meinem Motto „Fotos brauchen Aufmerksamkeit“, habe ich in den letzten Monaten immer wieder bei Whitewall und anderen Anbietern Prints bestellt. Immer mit dem Wunsch im Hinterkopf, endlich einen eigenen Drucker zu kaufen und so gleich die ganze Verarbeitungskette selber machen zu können. Vor rund 2 Wochen war es nun endlich soweit. Mein neuer Epson SC-P800 wurde geliefert.

IMG_0702Ja, ich habe lange zugewartet mit dem Kauf eines Druckers. Eigentlich wollte ich mir schon vor rund einem Jahr endlich so ein Teil gönnen. Hab’s dann aber immer wieder verschoben. Der Grund lag eigentlich daran, dass der Stylus Pro 3880 schon seit Ewigkeiten auf dem Markt war und ich vermeiden wollte, mich in den Hintern beissen zu müssen, nur weil ein paar Wochen nach meinem Kauf sein Nachfolger erscheint (und das wäre ganz sicher passiert, war bei der D800 schon so…).

Wie auch immer, als im Frühling endlich der SC-P800 vorgestellt wurde, habe ich zugeschlagen. Glücklicherweise war ich einer der Ersten, welche den Drucker bei meinem Händler des Vertrauens geordert haben und so konnte ich, wie gesagt, den Drucker vor gut zwei Wochen abholen.

Ja, und jetzt geht es also los, mein Abenteuer „selber drucken“. Die ersten Probedrucke waren schon recht vielversprechend. Und das, obwohl es nicht ganz so trivial ist. Ich bin mir aber bewusst, dass da noch ein langer und steiniger Weg vor mir liegt. Da mir dieses Thema aber sehr am Herzen liegt, werde ich auch in Zukunft immer mal wieder meine Erfahrungen hier veröffentlichen, ohne allerdings einen eigentlichen Testbericht zum Drucker selber zu schreiben. Auch hier verfahre ich eher nach dem Motto „Das Ergebnis ist entscheidend, nicht das Werkzeug“.

Erste Erfahrungen im Detail

Wie gesagt, die ersten Drucke waren schon recht vielversprechend. Ich habe mir erst einmal Papier von Epson, Hahnemühle und Carson gekauft und zwar in den Formaten A4, A3+ und A2. Einzig der Druck auf A2 ging etwas daneben. Wie man auf dem Bild oben sehen kann, hat der Drucker das Papier nicht gerade eingezogen, so dass es am unteren Rand zu Fehlern gekommen ist. Zum Glück kann ich das Bild aber schneiden und trotzdem verwenden.

A propos Papier. Da sehe ich im Moment wirklich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Auch die ganzen Druckereinstellungen überfordern mich noch ein wenig. Aber eben, ich stehe da noch ganz am Anfang des Weges. Es bleibt auf jeden Fall spannend.

 

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9 Gedanken zu “Mein Einstieg ins FineArt Printing

    1. Ich hoffe es bleibt spannend 🙂

      Naja, bisher habe ich meine Prints jeweils auf KapaMount aufgezogen, ein Passepartout darüber gelegt und gerahmt. Eine andere Variante, die ich sehr gerne habe, ist der Direktdruck auf Alu-Dibond. Gerade weil da auch das Problem mit den Reflexionen auf der Bild ganz oder sicher teilweise wegfällt.

      Ich möchte aber in Zukunft noch (für mich) ganz neue Wege gehen und auch auf andere Materialien drucken. Der Kauf des Printers ist also erst der Anfang…

      1. Alu Dibond habe ich auch gerne, auch schon mal hinter Plexi, aber solch ein Drucker ist reizvoll und es muss nicht alles sehr groß sein. (A2 ist natürlich schon rel. groß.) Auf KapaMount bedeutet, dass Du einen eigenen Kleber vollflächig nimmst oder ist der schon vorgefertigt. Danke für Deine Antwort, und ich lese gerne weiter in Deinem Blog 🙂 LG

      2. Ja, Alu-Dibond sieht eigentlich in allen Varianten sehr gut aus.

        Bei KapaMount handelt es sich um Kunststoffplatten (ich glaube ähnlich wie Forex, wenn dir das was sagt), welche auf der einen Seite mit einem Klebstoff versehen sind. Man kann die Platten in allen erdenklichen Grössen kaufen. Beim Aufziehen des Bildes ziehst du quasi die Schutzfolie unter dem Bild weg. Das Bild ist dann immer schön glatt gestrichen – sofern du die nötige Sorgfalt beim Aufziehen walten lässt. Der Nachteil ist halt: Einmal festgeklebt, immer festgeklebt. Wenn du nur schon 1-2cm geklebt hast, bringst du das Bild nicht mehr von der Platte.

  1. Hallo Dani, Glückwunsch zu SC-P800. Da geht bis A2 die Post ab. Ich habe den SC-P600, ist fast gleich, eben nur bis A3+. ich drucke ja schon eine ganze Weile selbst und wenn Du Lust hast, können wir da ja mal fachsimplen.
    Ein wesentliches Kriterium bei der Papierwahl ist das Vorhandensein von ICC-Profilen des Papierherstellers. Es geht natürlich auch mit den Epsontreibern, aber das Optimale sollten die Original-ICC-Profile sein.
    Die Epsonpapiere sind gut, Hahnemühle ist sehr gut, Canson kenne ich nicht, dafür war Ilford sehr gut, Tecco macht auch feine Papiere. Es gibt noch ein paar mehr. Meine Erfahrung sagt, auf eine Mindestvielfalt reduzieren, da ja jeder Hersteller noch die unterschiedlichen Sorten im Programm hat.
    Ein wichtiger Punkt ist noch matt oder glänzend. Der Drucker schaltet ja für optimale Ergebnisse die Schwarztinte um. Da muss man sich gut überlegen, worauf man drucken will, da sonst durch die Umschaltung immer Zeit und Tinte vergeudet wird.
    Gruss
    Detlef

    1. Hallo Derlef,
      Vielen Dank für deine Inputs. Ja, das mit den ICC-Profilen erscheint mir im Moment noch recht schwierig. Für den P800 gibt es noch kaum welche. Wen wunderts…
      Ich komme aber gerne auf dein Angebot zum Fachsimpeln zurück. Es gibt da schon noch einige Fragen. Ich melde mich bei dir.
      Gruss, Daniel

  2. Klasse, dass Du darüber schreibst und ich hoffe auf mehr. In der aktuellen c’t Fotografie ist auch ein Bericht über den kleinen Bruder und ein Hinweis, dass der 800er ein Klasseteil sein soll. Wenn ich doch nur mehr Platz hätte….. Mal sehen, vielleicht stürze ich mich auch irgendwann mal in das Abenteuer….

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