Bilder selber drucken – Update

Eigentlich war dieser Beitrag schon vor einigen Wochen geplant. Aber ich komme im Moment einfach nicht dazu, mich regelmässig um meinen Blog zu kümmern. Jetzt muss es aber einfach sein.

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Kurzer Rückblick

Im vergangenen Juli habe ich mich ja nach langem Zögern entschlossen, endlich einen Fotodrucker zu kaufen und fortan meine Bilder zu Hause zu Printen. Meine Bedenken waren umsonst, denn der Epson SC-P800 lieferte schon vom ersten Bild an wunderschöne Ergebnisse. So weit so gut. Doch sobald man eben noch etwas mehr aus seinen Drucken herausholen will, braucht es Zeit, Geduld und Geld🙂. Diese Zeit habe ich mir genommen. Meine Prints wurden praktisch mit jedem neuen Versuch besser. Man lernt auch, schon bei der Bearbeitung vermehrt auf noch so kleinste Details zu achten. Denn erstaunlicherweise fallen einem gerade diese kleinen Details erst so richtig auf dem ausgedruckten Bild auf. Zu Beginn musste ich doch das eine oder andere Foto zweimal ausdrucken, weil ich eben eines dieser feinen Details übersehen habe.

Der Drucker – Epson SC-P800

Wie schon im ersten Beitrag geschrieben, bin ich echt zufrieden mit dem Drucker. Das Handling grundsätzlich ist sehr einfach. Vielleicht mit einer Ausnahme: der vordere Papiereinzug. Ab einer bestimmten Papierdicke muss man den vorderen Einzug verwenden. Leider ist das Ganze etwas hakelig. Irgendwie habe ich das Gefühl, es gibt da im Innern des Druckers sehr viele Haken und Ösen, an denen man das Papier vorbeischieben muss. Hier brauche ich jeweils einige Minuten, bis es klappt. Vielleicht mache ich etwas falsch oder ich bin einfach zu Ungeschickt. Zum Schluss klappt es dann aber doch und das Papier wird sauber eingezogen.

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Die Wahl des Papiers

Ja, die Wahl des Papiers ist der eigentliche Knackpunkt in der ganzen Geschichte. Die Anzahl der erhältlichen Papiere ist schon fast unüberschaubar. Aber wie und wo anfangen? Aus meiner Sicht gibt es zwei Lösungen: Entweder man stützt sich auf Erfahrungen von Kollegen oder bekannten Fotografen oder man testet sich durch die verschiedenen Sorten. Die zweite Variante geht natürlich sehr schnell ins Geld. Es sei denn, der Hersteller bietet ein Testpack an, wie das zum Beispiel von Hahnemühle erhältlich ist. Dieses Testpack besteht aus 7 verschiedenen Papieren im Format A4 und kostet in der Schweiz rund CH 30.- CHF 20.- Leider kriegt man das aber nicht von allen Herstellern. Ich habe mich also zusätzlich bei Bekannten und Kollegen umgehört und bin schlussendlich bei folgenden Papieren gelandet:

  • Für Schwarzweiss: Hahnemühle PhotoRag Baryta
  • Für Farbbilder:
  • Für den schnellen Druck, für Models oder einfach für die Standardmappe: Epson

Diese Auswahl ist natürlich nicht in Stein gemeisselt und kann sich durchaus wieder ändern. Ich bin aber auch der Meinung, man sollte sich auf 2-3 Sorten beschränken und dafür versuchen, das Beste aus dem Papier herauszuholen. Aktuell bin ich aber mit diesen Dreien sehr glücklich. Gerade das PhotoRag Baryta ist ein aussergewöhnliches Papier. Die Oberflächenstruktur verleiht den Bildern das gewisse Extra. Mit einem Stückpreis (A2) von rund CHF 10.- ist es leider nicht ganz so günstig. Man sollte sich also schon genau überlegen, was man drucken will und sich auch über die einzelnen Schritte bzw. Einstellungen vor dem Druck im Klaren sein. Aber noch einmal. Das Ergebnis lässt einen diesen Fakt schnell vergessen.

Fazit nach rund 6 Monaten

Ich drucke noch immer regelmässig. Nein, eigentlich drucke ich immer mehr. Es ist einfach ein anderes Feeling, die Bilder auf Papier zu sehen und die Haptik des Papiers zu spüren. Natürlich macht es extrem Spass auf A2 zu drucken (je grösser desto besser), es muss aber nicht zwingend sein. Es ist schon fast wie in den guten alten Zeiten. So viele Fotos lagen schon lange nicht mehr in meinem Büro.

Ja, und sonst? Ich drucke jetzt einfach mal weiter und melde mich dann in ein paar Wochen wieder zu diesem Thema.

One thought on “Bilder selber drucken – Update

  1. Bin etwas neidisch – habe auch so viel auf meinem Rechner, das danach schreit gedruckt zu werden aber mangels Zeit und Platz für einen tollen neuen Drucker klappt es leider nicht…😦 Ich habe jetzt das Thema Fotobuch für mich entdeckt. Gedruckt ist wirklich noch was anderes.

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