Nikons neuestes Flaggschiff: Die D5 und andere Begehrlichkeiten

Ja, das ist schon ein alter Hut. Ich meine, die Ankündigung der Nikon D5. Damit kann man nun wirklich niemanden mehr hinter dem Ofen hervor locken. Aber die Überschrift verspricht zumindest den einen oder anderen neuen Leser auf meinem Blog😉 Keine Angst, ich komme noch ganz kurz auf die neue Kamera zurück. Aber zuerst will ich mich dem eigentlich Wichtigen in der Fotografie widmen. Dem Bilder machen.

Beauty in the Bath - Daniel Good Fotografie

Nach einer kurzen Verschnaufpause habe ich am vergangenen Wochenende wieder angefangen mit shooten. Die Pause hat gut getan und ich war total aufgeregt, was dieses Mal entstehen wird. Ein erstes Resultat seht ihr oben. Ich shoote gerne ‚on location‘. Es ist jedes Mal spannend, den Raum zu erfassen und das Licht so zu setzen, dass zum Schluss ein stimmiges Ergebnis dabei heraus kommt. Für mich stellen dabei vor allem helle oder sogar sehr helle Räume die grösste Herausforderung dar. Klingt vielleicht etwas seltsam, wenn man sich aber meine Bilder anschaut, dann dominieren vor allem dunkle Bilder. Ja, ich tue mich echt schwer damit. Nichtsdestotrotz versuche ich es immer wieder. Schliesslich will ich mich ja weiterentwickeln und auch diesen Aspekt in der Fotografie beherrschen.

Spannend an diesem Shooting war, dass wir das Ganze als Story aufbauen konnten. Eine junge, hübsche Dame kommt nach einer ausgiebigen Shopping Tour zurück ins Hotel, entspannt sich in einem Bad und bereitet sich anschliessend auf ein romantisches Nachtessen mit ihrem Freund/Mann vor. Das Ergebnis zeige ich in den nächsten Tagen hier in meinem Blog.

Makeup und Styling wurde übrigens wie gewohnt souverän von meiner Frau gemacht.

Nikons neuestes Flaggschiff: Die D5

Ok, sprechen wir also doch noch ganz kurz über die D5. Angekündigt war die Kamera ja länger. Zumindest für NPS-Member. Und Gerüchte über deren Spezifikation kursierten ja auch schon seit einiger Zeit im Internet. So war es dann auch keine all zu grosse Überraschung, als sie anfangs Januar vorgestellt wurde. Nun, ich bin leider (noch) nicht im Besitz einer D5 und das wird sich in nächster Zeit auch nicht ändern. Das hängt einerseits damit zusammen, dass ich nicht unbedingt zu den „Early Adopter“ gehöre und andererseits mit meiner fotografischen Zukunft. Je nachdem in welche Richtung es geht, wären andere Modelle eher die erste Wahl. Somit kann ich also nur meinen ersten Eindruck nach lesen der Spezifikation wiedergeben. Und da bin ich etwas gespalten. Einerseits bin ich extrem gespannt auf den neuen Autofokus bzw. die Anordnung und Funktion der AF-Sensoren und andererseits bin ich etwas enttäuscht darüber, dass sie „nur“ 20 Megapixel hat. Ich hätte mir eigentlich schon so 24-26 erhofft. Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin nicht dem Megapixel-Wahn verfallen. Seit ich aber mit der D800 unterwegs bin, schätze ich die Möglichkeit, auch einmal grössere Ausschnitte zu ziehen. Die Reserven sind einfach fantastisch.

Trotzdem bin ich überzeugt, dass auch die D5 ein voller Erfolg wird und selber verfolge ich mit Spannung die Berichte, sobald sie denn im Handel erhältlich sein wird.

6 thoughts on “Nikons neuestes Flaggschiff: Die D5 und andere Begehrlichkeiten

  1. Selbst Canon Fotografen fallen darauf rein🙂
    Und wenn ich mit meinem phase one Rückteil arbeite (80 MioPix) so hat das beruflich gesehen schon Vorteile…das hängt aber stark davon ab in welchem fotografischen Bereich man unterwegs ist.
    Der Preis der D5 ist heftig und wenn man sein Geld mit Fotos verdienen muss rechnet man sehr genau was nötig ist und was nicht…bei mir tut die canon EOS 5 MK 3 gute Dienste…und klar, eine neue Kamera ist immer spannend aber den Wettlauf mitzumachen ist wie jedes Jahr ein neues Handy zu kaufen : Quatsch…ich mache deshalb kaum bessere Bilder …Technik ist wichtig aber Bildentscheidend ist die Idee hinterm Foto….
    Genug der Klugschei…beste Grüsse aus der Fotobastelstube von Jürgen

    1. Hallo Jürgen,
      vielen Dank für deine Gedanken. Du hast recht. Der Einsatz- und Verwendungszweck der Fotos bestimmt das Equipment, nicht umgekehrt. Zudem denke ich auch, dass die heutigen Kameras ein unglaublich hohes Niveau haben, deren Haltbarkeit weit über 2 Jahre hinausgehen. Es ist halt wirklich oftmals nur das „haben wollen“. Aber wie schon erwähnt, 3-4 MP wären schon toll geworden. Gerade auch in der Sportfotografie ist es gut, etwas Reserven zu haben. Worauf ich aber wirklich gespannt bin ist der neue Autofokus, wobei ich auch da schon eine kleine Enttäuschung gesehen habe. Die Messfelder sind noch immer gleich verteilt, wie schon bei der D3 und D4. Auch hier hätte ich mir gewünscht, dass dem nicht so ist.
      Beste Grüsse, Daniel

  2. Ich träume von der D810 – allerdings habe ich die D600 nicht wirklich ausgereizt… Es bleibt also erst einmal ein Traum.

    1. Die D810 ist schon eine feine Kamera. Man kann die D5 (oder auch die D4s) aber nicht unbedingt mit der D810 vergleichen… Zudem, wer nicht (professionell) Sport oder Tiere fotografiert, braucht in meinen Augen keine D5 (aber man muss ja auch nicht Rennen fahren, um sich einen Ferrari zu kaufen ;-)). Was die D600 anbelangt: Ist ebenfalls eine feine Kamera. Ich kenne einige Superfotografen, die nicht immer mit dem neusten und teuersten Equipment unterwegs sind, aber absolut atemberaubende Fotos machen. Die Kreativität kann keine auch noch so teure Ausrüstung wettmachen!

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