Fuji X-T20 – Der erste Eindruck

Schon vor längerer Zeit wollte ich mir eine „immer dabei“ Kamera kaufen. Meine aktuelle DSLR-Ausrüstung ist dafür einfach zu gross und vor allem auch zu schwer. Ich habe mich damals (vor ca. 4-5 Jahre) für die Fuji X-10 entschieden. Klein, leicht, kompakt und eine gar nicht mal so schlechte Bildqualität. Nichtsdestotrotz bin ich mit der Kamera nie so recht warm geworden. Zu Beginn hatte ich sie zwar immer dabei, aber mit der Zeit blieb sie immer häufiger zu Hause liegen. Fazit: Ziel verfehlt. Das lag, wie gesagt, nicht an der Bildqualität oder dergleichen, ich bin einfach mit der Menüführung nicht klar gekommen. Ok, das kann durchaus daran gelegen haben, dass ich mir nie so recht die Zeit genommen habe um mich mit der Kamera vertraut zu machen.

Doch der Wunsch blieb und so bin ich vor einigen Wochen wiederum daran gegangen und habe mich erneut umgesehen. Mein erster Blick fiel dabei auf die Olympus Pen F. Ein kleines schmuckes Ding, allerdings mit einem Schönheitsfehler, der mir die ganze Vorfreude verdarb. Das Display lässt sich nur seitlich ausklappen, für mich ein no go. Also habe ich weitergesucht und bin auf die X-T20 von Fuji gestossen, welche zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht erhältlich war. Aber die technischen Werte (gleicher Sensor wie die X-T2), das Design und Erfahrungsberichte von Fotografen, welche die Kamera schon im Einsatz hatten, haben mir auf Anhieb zugesagt. Wenn da bloss die Sache mit der Menüführung nicht gewesen wäre. Und da ich keine Alternativen gefunden hatte (ja, tatsächlich 😉 ), habe ich mich dann doch entschieden, das Wagnis einzugehen und mir diese kleine, schmucke Kamera zu kaufen. Naja, ich musste dann zwar noch ein paar Tage warten, aber zum Glück wirklich nur ein paar Tage.

Ja, und nun bin ich also (stolzer) Besitzer einer Fuji X-T20. Und wenn ich schreibe Stolz, dann meine ich das wirklich so. Ich habe mich tatsächlich ein wenig in die Kamera verliebt (auch das klingt jetzt ein wenig blöd, ich weiss…). In den nächsten Wochen und Monaten will ich nun an dieser Stelle mein Erfahrungen mit dem der X-T20 und dem Fuji-System teilen. Es wird aber definitiv kein technisches Review werden. Keine Testcharts und dergleichen. Es ist mein ganz subjektiver Eindruck mit meiner ersten spiegellosen Systemkamera.

In der Gallerie gibt es ein paar erste Bilder und zeigt auch gleichzeitig, wofür ich die Kamera einsetzen will – und, es zeigt auch ein klein wenig den Weg, den ich in den nächsten Monaten fotografisch verfolgen werde.

Noch ein Wort zum Objektiv. Ich habe mich für das 35mm/f1.4 entschieden, hauptsächlich wegen der Anfangsblende von 1.4. Crop-Sensoren sind ja nicht unbedingt Weltmeister im Freistellen des Hintergrundes. Mit Blende 1.4 gelingt einem das aber recht gut. Zudem ermöglicht diese Anfangsblende auch das Arbeiten bei wenig Licht. Auch zum Objektiv kann ich bis anhin eigentlich nichts Negatives berichten. Es ist scharf bis in die Bildecken, die Kontraste und die Farben überzeugen auch und zudem hat das Objektiv eine gute Grösse, so dass die Kamera recht gut in meinen Händen liegt. Ok, etwas Negatives habe ich doch noch zu berichten: Der Blendenring ist leider sehr leichtgängig und rastet nur sehr schwach ein. Die Einstellung „A“ für die Blendenautomatik liegt zudem gleich neben der Blende 16 und kann sich während dem fotografieren sehr leicht verstellen. Man muss also die eingestellte Blende während dem Fotografieren sehr genau im Auge behalten, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Fazit

Zugegeben, ich war etwas skeptisch, ob meine Entscheidung für die X-T20 wirklich richtig war. Aber schon nach wenigen Minuten herumspielen war ich davon überzeugt, das Richtige getan zu haben. Klar, meine Art zu fotografieren muss ich ein wenig umstellen. Auch die Bedienung im Allgemeinen ist noch etwas ungewohnt, aber das ist wohl normal und wird sich in den kommenden Wochen einspielen. Es macht mir einfach Spass mit der Kamera und ich freue mich auf weitere, coole Bilder.

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Ein Gedanke zu “Fuji X-T20 – Der erste Eindruck

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