Gedankenbilder #18

Nach einer kleinen Pause von 2 Wochen gibt es heute wieder Gedankenbilder. Heute mit

  • SRF3 Input: Nacktheit – „Mein Körper ist eine Hülle“
  • Muss ein gutes Foto scharf sein?

Doch bevor wir auf die beiden Themen eingehen noch kurz eine Erklärung zu meiner kurzen Pause. Die letzten beiden Wochen waren sehr intensiv. Ich hatte mir eine Woche Ferien gegönnt und in diese Woche einige Shootings gepackt. Nebst der Vorbereitung und der Durchführung nimmt natürlich auch die Nachbearbeitung ein wenig Zeit in Anspruch. In meinem Fall, und das muss ich leider gestehen, muss ich da noch einen Weg finden, diesen Teil zu optimieren. Dazu brauche ich meistens einfach zu viel Zeit. Oftmals kann ich mich nicht für ein Bild entscheiden, was dann zur Folge hat, dass ich halt zwei oder gar drei Fotos bearbeite und das braucht natürlich seine Zeit. Selbst wenn ich mittlerweile immer weniger an meinen Bildern „photoshoppe“, gehen halt dennoch meistens ein paar Minuten drauf. Ja, und so staut es sich halt und türmt sich langsam aber sicher auf. Aber wie sagt man so schön? Ist man sich des Problems bewusst, ist der erste Schritt zur Lösung getan…

Gut, kommen wir zu SRF3 Input. Für Alle, welche die Sendung nicht kennen: Input wird jeden Sonntagabend um 20 Uhr ausgestrahlt und nimmt sich den verschiedensten Themen an. Also von gesellschaftlichen über politische bis was weiss ich für Themen werden da angesprochen. Und dieses Mal geht es eben um das Thema „Nacktheit“ bzw. warum sich Menschen nackt zeichnen oder fotografieren lassen, warum es Menschen gibt, die jemanden Nackt zeichnen oder fotografieren und warum sich auf der anderen Seite doch so viele Menschen eben mit Nacktsein schwer tun. Ich werde mir die Sendung sicherlich anhören und dann beim nächsten Mal darauf zurück kommen.

Eine weitere Frage, welche mir diese Woche zweimal begegnete: Muss ein gutes Foto scharf sein?“. Der gute alte Scott Kelby hat gerade kürzlich die Schärfe eines Fotos herausgehoben, als er darüber sprach, wie man bessere Fotos macht und auch beim Fotoschnack von Patrick Ludolf und Gunther Wegner war die Schärfe ein Thema. Nun, man kann von Scott Kelby halten was man will, aber darüber zu urteilen, ob ein Foto grundsätzlich gut, nur weil die Schärfe stimmt, finde ich denn doch ein wenig gewagt. Immer wieder begegnen mir Fotos, deren Schärfe mehr als zu wünschen übrig lässt, die aber eine derartige Präsenz aufweisen, dass ich beim besten Willen nicht sagen könnte, das Foto sei schlecht. Nun, natürlich rede ich nicht von irgendeiner Unschärfe sondern von der gewollten, kreativen und gestalterischen Unschärfe. Persönlich gelingt es mir leider noch zu wenig, mit diesem gestalterischen Element zu arbeiten oder „erfolgreich“ zu sein. Dennoch werde ich mich in den nächsten Shootings verstärkt darin versuchen.Wie haltet es ihr mit dem Thema?

In diesem Sinne. Vergesst nicht zu fotografieren und bleibt interessiert.

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2 Gedanken zu “Gedankenbilder #18

  1. Finde ich sehr spannend, habe auch schon bei verschiedenen Autoren über die Bedeutung von Schärfe in der Fotografie gelesen und denke hin und wieder bei eigenen, nicht ganz scharfen (egal ob Fokuspunkt oder Bewegung oder Beugung) Fotos über deren Güte nach. Bin aber zu wenig damit beschäftigt und laufe der Schärfe nach…. noch….. Danke fürs Teilen Deiner Gedanken
    Freundliche Grüße, Olaf

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