Gedankenbilder #20

Heute mit

  • Fussballerin beleidigt
  • Bundesratswahl
  • Alu-Dibond 80×120

Ich war ja jahrelang einer der grössten Beatles Fans auf diesem Planeten. Ich habe nicht nur ihre Platten gesammelten – ihr wisst schon, diese wunderbaren schwarzen Scheiben aus Vinyl, welche so herrlich knistern wenn sich die Nadel draufsetzt – nein, ich habe buchstäblich alles, aber auch wirklich alles was mir in die Finger kam und nur im entferntesten mit der wohl besten Band aller Zeiten zusammenhing gesammelt. Praktisch meine ganze Kindheit und Jugend habe ich kaum etwas anderes gehört. Und dennoch, und das ist vielleicht doch auch bezeichnend für das was ich heute tue, ist folgende Geschichte.

Schallplatten sind zwar eine geniale Sache, aber so wirklich mobil ist man damit ja nicht. Dafür war damals die Musikkassette zuständig. Erst in noch etwas grösseren Tonbandgeräten, später dann im Legendären Walkman. Nun, es gab einen Song, den habe ich damals tatsächlich in einer Endlosschlaufe auf eine solche Kassette aufgenommen. Interessant an der Geschichte ist nun, dass es eben kein Song der Beatles war, sondern «Girls Girls Girls» von Sailor…

Beachtet bitte: Im ganzen Video kommt nicht eine Frau vor 😉
Ich hatte also schon immer irgendwie eine ganz spezielle Beziehung zum anderen Geschlecht (auch wenn ich seit einer gefühlten Unendlichkeit in einer Beziehung mit ein und derselben Frau bin…). Das nur so als Nachschlag zum letzten Gedankenbild.

Was gab es sonst noch? Nun, leider ist das geplante Shooting vergangenen Sonntag mit der lieben Leto ins Wasser gefallen. Kein Grund ewig traurig zu sein, wir holen das im Januar nach. Beschäftigt haben mich ansonsten eigentlich zwei Wahlen und eine wunderbare Lieferung aus dem Hause goodshots/PrintArt. Die Bundesratswahl vergangenen Mittwoch und die Wahl zur Fussballerin (Ballon D’Or) des Jahres. Nun, fangen wir bei Letzterem an. Ich muss gestehen, die Wahl zur besten Fussballerin wäre eigentlich an mir vorbei gegangen, wäre da eben nicht diese eine Frage gewesen. Ihr wisst schon. Der Moderator wollte wissen, ob Ada Hegerberg twerken könne. Löse ich jetzt einen Sturm der Entrüstung aus, wenn ich sage, dass ich diese Frage eigentlich für ziemlich belanglos finde? Klar, im Prinzip war sie völlig deplatziert, denn sie hatte ja nichts, überhaupt nichts mit der eigentlichen Veranstaltung zu tun. Ich habe mich dennoch gefragt, ob es den gleichen Aufschrei gegeben hätte, hätte man Luka Modric gefragt, ob er denn Lambada tanzen könne. Sicher, niemand kam auf die Idee, diese Frage zu stellen, wieso auch und insofern ist die Reaktion auch verständlich. Aber mal ganz ehrlich, wie weit sind wir gekommen…

Das zweite wichtige Ereignis vergangene Woche war sicherlich die Bundesratswahl in der Schweiz. Und auch hier, sorry, haben sich die Frauen wieder einmal von ihrer besten Seite gezeigt. Seien wir doch ehrlich. Im Prinzip ging es nur darum, dass zwei Frauen gewählt wurden und nicht, wer, ob Mann oder Frau besser geeignet ist für diesen Job. Es geht also letztendlich nicht darum, dass unser Land von den fähigsten zur Verfügung stehenden Politiker / Politikerinnen geführt wird. Es geht einzig und allein um die Tatsache, dass so viele Frauen wie möglich im Bundesrat sind.

So, und um das jetzt wirklich klar zu stellen: Ich bin absolut und uneingeschränkt für die Gleichberechtigung. Es ist doch letztendlich total egal, welchem Geschlecht ich angehöre. Wir alle kommen nackt auf die Welt. Wer die entsprechenden Fähigkeiten, Voraussetzungen und Willen mitbringt, soll das alles machen und erreichen können (und selbstverständlich zum gleichen Lohn). Aber bei dieser Wahl hatte ich nicht das Gefühl, das die Gleichberechtigung wirklich gelebt wurde. Ok, man kann jetzt bei diesem Beispiel noch anfügen, dass Bundesratswahlen nichts, aber auch gar nichts mit Gerechtigkeit zu tun haben, aber ich denke, das würde jetzt doch zu weit führen und schliesslich ist das ja auch kein Politik-Blog.

Ja, und dann war da noch diese eine Geschichte. Ich liebe grosse Bilder. Wenn es nach mir ginge, müssten alle meine Bilder GROSS ausgedruckt (und im MoMA) ausgestellt werden. Na ja, vielleicht irgendwann. Wie auch immer. Für’s Erste habe ich mir ein Bild vom Shooting mit Luisa auf Alu-Dibond in der Grösse 80x120cm machen lassen. Einen Kommentar dazu gibt es auf meiner Facebook Page. Hier nur noch eines: Verdammt, ich liebe es 🙂

In diesem Sinne. Bleibt interessiert und vergesst nicht zu fotografieren.


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